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Freitag, 17. August 2018

Regionalbischof Klahr führt junge Pastorin ins Amt ein

Landessuperintendent Dr. Detelef Klahr ordinierte Karolin Eckstein in der Martin-Luther-Kirche in Holterfehn

Karolin Eckstein tritt halbe Pfarrstelle in Holterfehn an.

Landessuperintendent Dr. Detlef Klahr ordinierte Karolin Eckstein (33) am Sonntag, 1. Juli, in einem Festgottesdienst in der Martin-Luther-Kirche in Holterfehn zur Pastorin. Die junge Theologin hat in diesem Jahr ihr zweites kirchliches Examen bestanden.

Familie und Freunde, Vertreter aus der Kommune und Gäste aus der Kirchengemeinde warteten erwartungsvoll als, eingerahmt von Pastorinnen und Pastoren aus dem evangelisch-lutherischem Kirchenkreis Rhauderfehn, Karolin Eckstein in die vollbesetzte Kirche einzog.

Beeindruckt zeigte sich Klahr davon, wie die Menschen zu so einem besonderen Anlass zusammenkommen. Gäste aus dem Ruhrgebiet, aus Karlsruhe, dem Sprengel und dem Kirchenkreis Rhauderfehn waren in der Kirche versammelt, „das sei etwas ganz Besonderes“, so der Regionalbischof.

In seiner Predigt ging er auf die verschiedenen Stationen ihres Lebensweges ein. Geboren im Sögel im Emsland absolvierte die junge Theologin nach dem Abitur zunächst ein Auslandsjahr in Litauen. Auf die Frage, warum sie gerade Litauen gewählt habe, antwortete Karolin Eckstein mit: „Manches ergibt sich so.“ Dieses Motiv zog sich auch weiterhin durch ihr Leben. Zunächst folgte das Studium in Baltistik an der Universität in Greifswald mit dem Plan als Übersetzerin tätig zu sein. Begegnungen mit verschiedenen Theologiestudenten entfachte Begeisterung für diesen Bereich, so dass sie nach vier Semestern im Jahr 2007 zur Theologie wechselte. Ein Jahr Bibelstudium in Krelingen, Stationen in Mainz und Heidelberg folgten bis sie schließlich in Nordhorn unter der Pastorin Christa Olearius das Vikariat absolvierte.

„Sie wird sich auf sie einlassen“, so der Regionalbischof über die neue Pastorin. Klahr beschrieb sie als jemanden, der wahre Gastfreundschaft und erlebte Ökumene kennen- und leben gelernt hat. Er freue sich, dass sie nun auch in Holterfehn ihren Beitrag dazu leisten könne. Passend dazu ist der Ordinationsspruch, den Karolin Eckstein für sich ausgewählt hat. Im 1. Brief Petrus steht: „Lasst euch als lebendige Steine zu einem geistigen Haus aufbauen, zu einer heiligen Priesterschaft, um durch Jesus Christus geistige Opfer darzubringen, die Gott gefallen.“ Als er sie von der Kanzel aus fragte, weshalb sie dieses Wort ausgesucht habe, erwiderte sie: „Weil ich mich so verstehe. Ich bin ein Teil der Gemeinde.“

Beim anschließendem Empfang im Lutherhuus begrüßte die Kirchengemeinde ihre neue Pastorin mit einer festlichen gedeckten Teetafel. Unter anderem sprach die stellvertretende Bürgermeisterin Helene Peper ein Grußwort und überreichte einen Präsentkorb.
Der Superintendent aus dem Kirchenkreis Emsland-Bentheim Dr. Bernd Bauer gratulierte ebenfalls der jungen Pastorin, nun sei sie nicht mehr Studentin oder Vikarin, sondern Kollegin. Er wünschte ihr für ihren neuen Kirchenkreis alles Gute und versprach der Gemeinde, es wäre ein Vergnügen mit Karolin Eckstein Gottesdienste zu feiern.

Weiterhin gratulierte Pastor Frerich Dresch-Rosendahl als Vertretung von Superintendent Gerd Bohlen Bohlen aus dem Kirchenkreis Rhauderfehn.
Zahlreiche Gratulanten aus dem Vikariat, der Kirchengemeinde und Kollegen aus dem Kirchenkreis schlossen sich mit guten Wünschen und Geschenken an.

Beim Schlusswort zeigte sich Karolin Eckstein sehr bewegt von den guten Worten, von der Herzlichkeit, die ihr entgegengebracht wurde, dem Empfang in der Kirchengemeinde und sie staunte über den Einsatz und die Mühe, die sich die Beteiligten gegeben hatten. Ein besonderer Moment sei für sie während der Ordination in der Kirche gewesen, als die Gemeinde ihr Hilfe, Fürbitte und Unterstützung zugesagt habe. Sie freue sich auf die Arbeit und das Zusammenleben in der Gemeinde.

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Die Losungen der Herrnhuter Brüdergemeine:
Freitag, 17. August 2018:
Losungstext:
Der HERR sprach: Dich jammert der Rizinus, um den du dich nicht gemüht hast, hast ihn auch nicht aufgezogen, der in einer Nacht ward und in einer Nacht verdarb, und mich sollte nicht jammern Ninive, eine so große Stadt?
Jona 4,10-11
Lehrtext:
Niemand suche das Seine, sondern was dem andern dient.
1.Korinther 10,24

Superintendentur des Kirchenkreises Rhauderfehn
Pastor-Nellner-Str. 1
26817 Rhauderfehn
Tel.: 0 49 52 / 95 20 20
Fax: 0 49 52 / 95 20 21

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